Porsche 911 2.4 E Targa Ölklappe (1972)
Porsche 911 2.4 E Targa Ölklappe (1972), restauriert, mit Fuchsfelgen, deutsche Erstauslieferung
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Das Käuferaufgeld beträgt 5 % + MwSt. vom Verkaufspreis und mind. 500 € + MwSt.
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Kickdowns Meinung
von Moritz HelbichEine Ölklappe ist immer etwas Besonderes, schließlich wurden diese 911er nur im Modelljahr 1972 produziert. Entsprechend selten und wertvoll sind die Fahrzeuge. Als Targa im Originalfarbton Vipergrün ist das hier angebotene Exemplar ein echter Eye-Catcher. Da der Wagen vor einigen Jahren restauriert wurde, ist er direkt bereit für die Straße. Eine ideale Gelegenheit für alle Porsche-Fans!
Kickdown Check
- Kickdown-Bestandsaufnahme vor Ort durchgeführt
- 294 Fotos
- Video inklusive Motorlauf
- Lackschichtenmessung
- Der Porsche wurde 2009 restauriert (komplett entlackt, Bleche eingeschweißt, neu lackiert und außerdem Motor auseinander genommen und mit neuen Dichtungen versehen, sowie weitere kleinere Arbeiten)
- Matching Numbers
Fakten & Spezifikation
- Baujahr: 1972
- Erstzulassung: Deutschland
- Motor: 2,7-Liter-Sechszylinder-Motor mit 165 PS (121 kW)
- Getriebe: Manuell
- Außenfarbe: Vipergrün (Originaler Farbton)
- Interieur: schwarze Stoff/Leder-Kombination
- Mit TÜV bis September 2027, H-Kennzeichen
- Ausstattung:
- Seltenes Ölklappen-Modell
- Fuchsfelgen
Zustand
Exterieur
- Der Porsche ist in Vipergrün lackiert (Originalfarbton), im Zuge der Restauration wurde der komplette Wagen entlackt und neu lackiert
- Die Lackschichtenmessung ergab Werte zwischen 227 und 1164 Mikrometern.
- Lack und Karosserie sind in einem guten Zustand, es sind nur kleine altersbedingten Gebrauchsspuren vorhanden
- Es ist kein Rost bekannt, der Wagen wurde nach der Restaurierung hohlraumversiegelt
- Glas des Außenspiegels auf der Fahrerseite gesprungen (Bild 132)
- Es sind ältere Reifen der Marke Fula montiert. Das Reifenprofil beträgt ca. 4-5mm
Interieur
- Schwarze Sitze mit Kombination aus Leder und Stoffmittelbahnen
- Das Interieur ist in einem gepflegten Zustand mit leichter altersbedingter Patina
- Dichtung am Targa-Bügel mit Gebrauchsspuren (Bild 141, 196)
- Uhr ohne Funktion
Technik
- Der Porsche ist sofort fahrbereit
- Der Motor hält eine ruhige Drehzahl und dreht sauber hoch. Ölverlust ist nicht bekannt. Matching Numbers sind vorhanden
- Das Getriebe schaltet einwandfrei, die Kupplung wurde bei der Restaurierung erneuert
- Es sind keine Mängel am Fahrwerk bekannt
Historie
Besitzhistorie
- 2008-heute: Aktueller Halter
- Vermutlich hat der Porsche insgesamt 3 Halter
Servicehistorie
- 30.05.1972 bei 970 km – Wartungs- und Schmierdienst durchgeführt (Stempel: Otto Glöckler, Frankfurt)
- 19.12.1972 bei 10.000 km – Motorölwechsel durchgeführt (Stempel: Otto Glöckler, Frankfurt)
- Weiterer Eintrag bei ca. 50.000 km – Motorölwechsel durchgeführt
Dokumente
- Originales Scheckheft vorhanden (Bild 259 bis 262)
- Porsche-Geburtsurkunde (Bild 270)
- Fahrzeugschein (Bild 256 und 257)
Zusammenfassung
Zum Verkauf steht ein Porsche 911 2.4 Targa "Ölklappe" aus dem Jahr 1972 in Viperngrün und mit einer Innenaustatung aus schwarzem Leder und Stoff. Das seltene Ölklappen-Modell wurde zwischen 2008 und 2009 restauriert und instand gesetzt, wobei rund 20.000,- € investiert wurden. Die Karosserie wurde in diesem Rahmen restauriert und komplett neu lackiert, auch wurde der Motor zerlegt und mit neuen Dichtungen versehen. Kleinere altersbedingte Gebrauchsspuren sind vorhanden, insgesamt handelt es sich aber um einen sehr attraktiven und stimmigen klassischen 911. Das Fahrzeug ist zugelassen, besitzt ein H-Kennzeichen und TÜV bis 09/2027.
Fahrzeugvideos
Kickdown Check
- Kickdown Fotograf war vor Ort
- Video vom Fahrzeug vorhanden
- Hauptuntersuchung
- Matching Numbers
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Fragen und Kommentare
Technik: Ich muss ehrlich immer schmunzeln wenn die "Öl-klappe" in den Typ-namen integriert wird! Fahrwerk: Die Vorderräder waren an Querlenkern mit Dämpferbeinen, die Hinterräder an Schräglenkern aufgehängt. Zur Federung dienten vorn und hinten Drehstabfedern, die Dämpfung übernahmen Teleskopstoßdämpfer hinten und die Dämpferbeine vorn. Der härter abgestimmte 911 S besaß zusätzlich Stabilisatoren. Für den Komfort-betonten 911 E gab es Niveau-regulierende, hydropneumatische Federbeine. Verzögert wurde mit hydraulisch betätigten Scheibenbremsen an allen Rädern. Neu war auch die Zahnstangenlenkung mit zweimal abgewinkelter Sicherheitslenksäule. Ein Kritikpunkt war anfangs die deutliche Neigung zum Übersteuern, vor allem bei schneller Kurvenfahrt. Um dem entgegenzuwirken, erhielt der 911 ab 1966 zwei gusseiserne Ballastgewichte, je 11 kg schwer, hinter der vorderen Stoßstange. 1968 verlängerte Porsche den Radstand mit längeren Schwingen um 57 mm, passte die Radausschnitte an und der Ballast entfiel. Um den Massenausgleich zu verbessern, wurde sogar die Batterie in zwei kleine Einheiten aufgeteilt, die in den vorderen Radkästen links und rechts untergebracht wurden.