Weitere DAF 55 (1972)
DAF 55 (1972) with Variomatic, H-license plate, freshly polished, well-maintained
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Kickdown's Take
by Louis KalendruschatThe DAF 55 stands out above all for its automatic Variomatic transmission. The model offered here features a beautiful color combination, comes with a TÜV inspection valid through April 2027, and has an H-license plate. The DAF has been freshly restored and is ready to drive. A rare classic from the early 1970s!
Kickdown Check
- On-site kick
down assess ment com pleted - 71 pho
tos - Video includ
ing engine run ning
Facts & Specifications
- Year of man
u fac ture: 1972 - First reg
is tra tion: Nether lands - Engine: 1.1L four-cylin
der gaso line - Trans
mis sion: Var i omatic (con tin u ously vari able auto matic) - Exte
rior color: Orange-red - Inte
rior: Dark gray, seat cov ers retro fit ted - TÜV: 04/2027
- H-license plate avail
able
Condition
Exterior
- The exte
rior color is orange-red - The vehi
cle was recently refin ished - The paint and body are in good con
di tion with signs of wear - There are rust blis
ters on the left rear and on the right fender - There are no known instances of rust-through on the under
body
Interior
- Black fab
ric inte rior - The inte
rior is in good con di tion with minor age-related signs of wear - The seat cov
ers have been replaced
Mechanics
- The DAF is road-ready and reg
is tered - The engine and Var
i omatic trans mis sion run flaw lessly - There are no known tech
ni cal defects
History
Ownership history
- Cur
rent owner for 2 years - Total num
ber of own ers: 8 - First reg
is tra tion: Nether lands
Documents
- Ger
man vehi cle doc u ments
Summary
For sale is a 1972 DAF 55, orig
Vehicle videos
Kickdown check
- Kickdown photographer was on site
- Video of the vehicle available
- Main inspection



Comments of this past auction
Technik: Variomatic Das einzige Serien-KFZ das vorwärts genauso schnell fährt wie rückwärts!! (Wenns auch der Fahrer schafft!!) Stufenlose Kraftübertragung von Milton Reeves um 1900 Prinzip Variomatic ist die Bezeichnung des niederländischen Fahrzeugherstellers DAF für ein stufenlos stellbares vollautomatisches Getriebe, einer Bauform des CVT-Getriebes (engl. Continuously variable transmission) als Riemengetriebe. Geschichte Variable Kraftübertragungen wurden von Milton Reeves bereits um 1900 in Serie gebaut. George Conner erhielt 1901 das US-Patent 688718 zu dieser Getriebeart. Nach Entwicklungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte van Doorne die Variomatic ab 1950 weiter und brachte sie 1958 in Serienfertigung. Kennzeichen dieses Getriebes waren: Keilriemen aus Gummi Fliehkraftbetätigte Gewichte zur Selbststeuerung der Übersetzung (Variatorscheiben) an der Antriebsseite der Variomatic Unterdruckbetätigte Membran Federn an den Variatorscheiben der Abtriebsseite Ein Keilriemen je Rad, kein Differentialgetriebe Da die Fliehkraftbetätigung jeder Fahrgeschwindigkeit nur eine Übersetzung zuordnete, wurde diese mit der Unterdruck-Membran übersteuert. Sie gab beim Gasgeben eine kürzere Übersetzung für höhere Motordrehzahl und bei länger konstanter Fahrgeschwindigkeit eine längere Übersetzung für eine niedrigere Motordrehzahl vor. Das Getriebe wurde doppelt ausgeführt, so dass jedes Rad ein eigenes Getriebe hatte. Das Differential konnte dabei entfallen, da der Riemenschlupf bereits den Drehzahlausgleich zwischen den Rädern erlaubte. Der DAF 46 war mit nur einem Keilriemen und Differential versehen. Durch die Gummikeilriemen war diese Variomatic auf ein maximales Drehmoment von 100 Nm beschränkt. Zwischen 1970 und 1975 entwickelte van Doorne auch ein Schubgliederband für die Variomatic, das ab 1987 in Serie ging. Heute sind ähnliche Getriebe in Leichtkraftfahrzeugen (Aixam, Ligier usw.) und bei Mopeds und Motorrollern weit verbreitet und werden auch bei ihnen als Variomatic bezeichnet. Zwischen konischen Riemenscheiben-Paaren läuft ein flacher, umlaufend geschlossener Riemen, dessen gegenüberliegende schmale Flanken die konische Oberfläche der Riemenscheiben berühren. Die Drehmomentübertragung geschieht durch Reibschluss. Die nötige Riemenvorspannung kann beispielsweise durch axial zu den Riemenscheiben wirkende Federkraft erzeugt werden. Durch gleichzeitige gegensinnige Änderung des Abstandes der konischen Riemenscheiben ändert sich der Berührradius der Riemenflanken. Die Verstellung geschieht geschwindigkeitsabhängig, z. B. durch Fliehkraftgewichte. Damit ergibt sich eine stufenlose Änderung des Übersetzungsverhältnisses. Zusätzliches Steuermoment ist der Unterdruck aus dem Ansaugtrakt, abhängig von der Gaspedalstellung. Der Unterdruck wird über zwei große federbelastete Dosen in eine Kraft umgesetzt, die die Riemenscheiben entsprechend verstellt.